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Ein starkes Lebenszeichen(und zwei schwere Fehler in der Defensive)

Es war ein hart umkämpftes und emotionales Spiel, das sich der Tabellenzweite Lok Hörndlwald BWH wohl etwas leichter vorgestellt hat. Doch der dank einiger Rückkehrer ins Team wiedererstarkte Tabellenletzte Vardar-Viena zeigte, dass mit ihm in dieser Saison wohl noch zu rechnen sein wird.
Seit spätestens diesem Spiel wissen alle bei uns, dass man in jedes Spiel mit 120% gehen muss.
Johannes Dobretsberger, Obmann Lok Hörndlwald
In den ersten 20 Minuten entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, Vardar zeigte sich im Vergleich zu den letzten Runden dank der Rückkehr einiger Stammspieler stark verbessert und boten den favorisierten Hausherren durchaus Paroli. Mitte der ersten Halbzeit schienen dann die Gäste zunehmend die Kontrolle über das Spiel erlangen zu können, kamen auch zu guten Chancen. Diese ließ Vardar jedoch ungenützt, und so kam es wie es kommen musste. Nach schwerem Fehler in der Defensive verlor Vardar den Ball und Dominik Chmelir erzielte nach einer halben Stunde den in der Entstehung glücklichen 1:0-Führungstreffer für Hörndlwald. Doch Vardar steckte nicht auf und spielte munter weiter drauf los, setzte den teilweise verkrampft agierenden Gegner unter Druck. Die Belohnung für die engagierte Leistung folgte kurz vor dem Pausenpiff. Aleksandar Icevski sorgte für den verdienten Ausgleich zum 1:1. Mit diesem Zwischenresultat ging es auch in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff zeigte sich Vardar weiterhin engagiert und gewillt, hier mehr als ein Unentschieden zu erreichen. Doch wieder machte die eigenen Abwehr diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Nach einem unnötigen Ballverlust in der Defensive war es Marcel Öztürk, der
Trotz der Niederlage haben wir ein starkes Lebenszeichen von uns gegeben.
Mirko Icevski, Trainer Vardar-Viena
auf 2:1 für Hörndlwald stellte. Nun kam immer mehr Emotion ins Spiel, und so folgten den Toren die Roten Karten. Zunächst traf es bei den Hausherren Alexander Horvath, der nach etwas mehr als einer Stunde mit Gelb-Rot vom Feld musste. Weiterhin gab es Chancen auf beiden Seiten, doch weder schaffte Hörndlwald das vorentscheidende dritte Tor, noch konnte Vardar die numerische Überlegenheit zum Ausgleich nutzen. Stattdessen sah bei den Gästen Albion Kjura etwa 10 Minuten vor dem Ende Gelb-Rot und stellte so das numerische Gleichgewicht wieder her. Immer noch auf die Entscheidung bzw. den Ausgleich spielend, blieb es in der Schlussphase eine rasante Partie, in der es zwar keine Tore mehr, dafür aber einen weiteren Ausschluss zu verzeichnen gab. Vardars Fabian Stepien musste unmittelbar vor dem Schlusspfiff mit Rot vorzeitig unter die Dusche, Hörndlwald rettete den knappen Sieg über die 90 Minuten.
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